Wenn Eltern sich streiten

Kinder haben feine Antennen für Streitsituationen. Schlechte Stimmung erkennen sie nicht erst, wenn laut gestritten wird. Sticheleien, gereizte Stimmen und starre Mienen genügen. Auch wenn Kinder die Worte nicht verstehen, die Spannungen zwischen streitenden Erwachsenen spüren sie.

 Kinder unter drei fangen dann häufig an zu weinen. Erst Kinder in der Vorpubertät können einordnen, um was es geht und werden sich eine eigene Meinung bilden. Sie ziehen sich dann meistens zurück.

Wichtig dabei ist:

– Kinder sind keine Schiedsrichter!
– Kinder sollten nicht zu Stellungnahmen aufgefordert werden.
– Kinder sind NICHT die Schuldigen, sondern die Opfer.
– Kinder sind treu! Selbst Streit ändert nichts daran.
– Kinder sind keine Strategen! Sie können Entscheidungen nicht von Drohungen unterscheiden.
– Kinder sind keine Hellseher! Sie haben IMMER Angst Mama und Papa zu verlieren.

Man darf seinem Kind nie das Gefühl geben das es Schuld an dem Streit ist, weil es sonst alles an Selbstvertrauen verliert und ständig in Angst lebt.

Bekommt ein Kind den Streit mit, beachten Sie folgendes:

– Kinder nicht einfach wegschicken.
– Kinder sollte selbst entscheiden können, ob es bleiben oder sich lieber zurückziehen möchte.
– Kindern sollte man bitte nur versprechen, was man auch halten kann.
– Kinder sind keine Seelen-Tröster!

Streitigkeiten die sich aus dem Weg räumen lassen und ein Ende haben sind für ein Kind leichter zu ertragen als aggressive oder dauerhaft anhaltende schlechte Stimmung.

Bildquellenangabe: © Gerd Altmann  / pixelio.de

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