Wenn das Haustier stirbt…

Gerade dieses Jahr mussten meine Süße und ich leider diese Erfahrung machen. Unsere geliebte Katze musste Anfang des Jahres eingeschläfert werden. Es war für uns alle ein großer Schock, denn sie war erst 1,5 Jahre alt, von Geburt an schwer krank und innerhalb von 5 Tagen war auf einmal alles anders … sie hat nicht mehr gefressen, gar nicht mehr gespielt und sich kaum noch bewegt. Ich musste sie in eine Tierklinik bringen und dort wurde um ihr Leben gekämpft. Es war schlimm für uns das mit anzusehen, weil sie eigentlich immer sehr aktiv war. Die Ärzte und wir haben wirklich alles getan, um sie zu retten, aber es konnte nichts mehr für unsere „Flocke“ getan werden. Ich war am Ende und wusste erst nicht, wie ich es meiner Tochter schonend beibringen könnte, gerade weil sie die letzten Tage ja auch mitbekommen hatte.  Nachdem ich vom Tierarzt nach Hause kam, erzählte ich ihr die Geschichte von der Regenbogenbrücke, auf die mich eine Freundin gebracht hatte.

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigen grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets Fressen und zu trinken und es ist immer warmes  schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regebogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden und es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit den Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben. So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das grüne Gras. Wird schneller und schneller. Es hat dich gesehen und wenn Du und dein Liebling sich Treffen, nimmst du ihn in deine Arme und halst ihn so fest Du kannst. Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du nach langer Zeit in die Augen deines geliebten Tieres das lange aus Deinen Leben verschwunden war, aber nie aus Deinen Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein – nie wieder.

Quelle: © Die Regenbogenbrücke

Ich fand das Gedicht sehr schön. Meine Tochter blickte daraufhin in den Himmel und sagt das Flocke nun immer guckt was wir so machen. Leider haben wir dieses Jahr nicht nur unser Haustier verloren, sondern auch einen sehr guten Freund und meine Kleine geht nun ganz fest davon aus das unsere geliebte Katze herum toben kann und unser Freund auf sie aufpasst, bis wir die beiden irgendwann wieder sehen…

Bildquellenangabe: © Shelsea Müller  / pixelio.de

 

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