DieNanny.org

der Elternblog – Aus dem Leben einer Mutter und sozialpädagogischen Assistentin

Erzieherin, große Schwester und Angestellte in einem – Mein Jahr als Au-pair in England

Ewigkeiten hatte ich hin und her überlegt was ich bloß mit meinem Leben anstellen sollte nach dem abgeschlossenen Abitur. Bereit für eine Ausbildung und einen Alltag im Büro fühlte ich mich absolut nicht, aber einen passenden Studiengang konnte ich auch nicht Recht finden. Da ich vor einigen Jahren eine Freundin, die damals bereits als Nanny in England im Einsatz war, besucht hatte und völlig begeistert von ihrem Englisch, ihrer Gastfamilie und dem dortigen Leben war beschloss ich trotz einigen Bedenken und den üblichen Sorgen mich ebenfalls auf das Abenteuer Au-Pair einzulassen.

Ich werde nie vergessen, wie ich damals, in London Heathrow angekommen, mit weichen Knien aus dem Flugzeug stieg um meinem vorerst neuen Leben entgegen zu laufen. Meine Gastfamilie, Mama Penny, Papa Marc und die Kinder Emily (11) und Joshua (8), wartete Gott sei Dank mit einem total süßen, von den Kindern gemalten, Schild mit meinem Namen drauf am Gate und nahm mich freudig in Empfang. Puh! Die erste Hürde war also geschafft.

Die allerersten Tage waren zugegebenermaßen ziemlich furchtbar. Ich fühlte mich fehl am Platz und hatte Heimweh, was natürlich einfach dazu gehört am Anfang. Außerdem war natürlich alles neu und ungewohnt, aber wurde nach der ersten überstandenen Trauer auch immer spannender, ich immer neugieriger.
Weiterlesen »


Bald ist Weihnachten

Endlich ist es soweit. Seitdem ich Mama bin liebe ich wieder die Weihnachtszeit. Das Glauben an den Weihnachtsmann, das Schmücken, Weihnachtslieder singen und vor allem der leckere Duft von frisch gebackenen Plätzchen. Wir laden uns dann immer noch Kinderbesuch nach Hause ein, denn wenn man mit mehreren backt, macht es einfach mehr Spaß und die Arbeit und der Dreck ist ja der gleiche, ganz egal wie viele mitgemacht haben. Den Teig bereite ich dann immer schon vor und die Kinder rollen aus, stechen aus und naschen was das Zeug hält. Man sollte natürlich darauf achten das es in Maßen ist, denn sonst sind die Backbleche am Ende leer und Bauchschmerzen vorprogrammiert. Ich hab noch einen kleinen Tipp, der beim sauber machen eine Menge Arbeit ersparen kann: dort wo die Kleinen sich austoben, sollte man den Platz mit Folie oder aufgeschnittenen Müllsäcken auslegen – so sind Mehl, Teig und Zuckergussreste schnell und einfach beseitigt. Bei uns läuft dann immer noch die Musik von Rolf Zuckowski im Hintergrund und dann geht´s los. Mich erinnert der Song “In der Weihnachtsbäckerei” noch sehr an meine Kindheit und ich finde es gibt auch inzwischen kein passenderes Lied, als dieses.

trans Bald ist Weihnachten

491548 R K by unopaella pixelio.de  300x198 Bald ist Weihnachten

Weiterlesen »


“Hier ist es so gruselig!” Wenn Kinder Ängste haben

544441 R K B by Renate Kalloch pixelio.de  300x225 Hier ist es so gruselig! Wenn Kinder Ängste habenAngst ist an sich kein negatives Gefühl. Es wird vielmehr in der Gesellschaft negativ geprägt und egal wie viel Liebe wir unseren Kindern geben – davor sind sie nicht geschützt. Auch Kinder die sich geborgen fühlen durchleben Ängste. Grund dafür: Ihre Fantasie ist bereits weiter entwickelt und sie können sich die schrecklichsten Szenen in den buntesten Farben ausmalen. Meine Tochter durchlebt es auch gerade. Sie hat momentan Angst vor der Dunkelheit, obwohl sie schon immer ohne Licht und mit geschlossener Tür geschlafen hat und das von allein und problemlos. Überall vermutet sie Monster, Gespenster, Geister und jedes Geräusch ist gruselig, auch wenn es gewohnte Umgebungsgeräusche sind. Manchmal bringt sie mich schon damit zur Verzweiflung – nicht nur sich selbst. Es gibt Tage da mag sie sich nicht ein mal alleine die Zähne putzen oder ähnliches. Sobald es dunkel wird, ist für sie alles gruselig und sie fängt sogar an zu weinen.

Weiterlesen »


Abnehmen nach der Schwangerschaft (Erfahrungsbericht)

498198 R K B by Gerd Altmann pixelio.de  300x225 Abnehmen nach der Schwangerschaft (Erfahrungsbericht)Ich denke viele Frauen kennen das. In der Schwangerschaft wächst nicht nur der schöne Babybauch, sondern auch die Kilos auf der Waage werden mehr und mehr! So war das bei mir auch. Ich hatte Wassereinlagerungen ohne Ende, hab zwar nicht für 2 gegessen, aber dennoch einiges zugenommen. Die Geburt meiner Tochter kam und der Bauch wurde schon mal etwas weniger. Durch das Stillen nimmt man ja auch wieder ein paar Kg ab, aber trotzdem nahm ich die ersten 2 Jahre nach der Geburt immer mehr zu. Durch die Lebensumstellung mit Kind, kam ich nur noch unregelmäßig zum Essen und habe anfangs mehr auf mein Baby geachtet, als auf mich. Irgendwann kam der Zeitpunkt, wo mich Freunde und meine Familie auf mein Übergewicht angesprochen haben.

Bildquellenangabe: © Gerd Altmann  / pixelio.de

Weiterlesen »


Kinderfahrrad kaufen – Was muss ich beachten?

27092011143 300x225 Kinderfahrrad kaufen   Was muss ich beachten? Diese Frage hab ich mir bis vor kurzem auch gestellt und ich möchte euch eine Seite zu diesem Thema empfehlen, die mir bei diesem Thema echt weiter geholfen hat. Auf  http://www.kinderfahrradladen.de/ kann man sich wirklich gut schlau lesen. Wie vermesse ich mein Kind am Besten, um die passende Größe heraus zu finden und was muss man zusätzlich noch beachten? Diese Seite beantwortet wirklich jede Frage und man kann dort auch Kinderfahrräder und Kinderfahrradhelme online bestellen. Ich persönlich habe es nun so gemacht, dass ich mich auf dieser Seite schlau gelesen habe und daraufhin dann mit meinem Wissen in einem Geschäft war, um eines zu kaufen, aber die Entscheidung der Vorgehensweise trifft ja jeder für sich. Meine Tochter ist begeistert und würde ihr Fahrrad am liebsten mit ins Bett nehmen. Dank der Informationen hat sie nicht nur ein verkehrssicheres Fahrrad in der für sie benötigten Größe, sondern auch einen tollen passenden Helm dazu. Was mich nur verunsichert hat, war ein Artikel in dem es heißt, dass Stützräder nicht gut sein sollen. Ich persönlich fühle mich aber bei den ersten Metern wohler, bis sie überhaupt ein Gefühl für´s Fahrradfahren bekommen hat und in Kürze werden die Stützräder dann abgebaut, um sie in ihrer Entwicklung diesbezüglich nicht zu bremsen.


Leide ich unter Magnesiummangel?

535113 R K B by Alexandra H. pixelio.de  300x200 Leide ich unter Magnesiummangel?Magnesium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen sowie für die Muskel- und Nervenfunktionen notwendig und wenn es dem Körper an Magnesium mangelt, bekommt man es selten mit. Die Symptome dafür hab ich für mich persönlich als normal angesehen und nie besonders auf meinen Körper gehört. Ich dachte immer als Mama ist es normal, wenn man durch gelegentlichen Stress mal unter:

  • innere Unruhe, Reizbarkeit
  • Darmkrämpfe, Verdauungsbeschwerden
  • schnelle Erschöpfung, Müdigkeit
  • Kopfschmerzen, Geräuschempfindlichkeit
  • Depressionen
leidet. Ich habe es nie auf eine Mangelerscheinung geschoben. Nur als:
  • Zittern, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Händen und Füßen
  • Muskelkrämpfen (vor allem Wadenkrämpfe)
dazu gekommen waren, erinnerte ich mich an meine Schwangerschaft zurück.

Mama hat einen neuen Freund (Erfahrungsbericht)

484513 R K B by Gerd Altmann pixelio.de  212x300 Mama hat einen neuen Freund (Erfahrungsbericht)Heutzutage kennen es leider viele Familien. Man liebt sich, möchte die Zukunft miteinander verbringen, erfüllt sich den gemeinsamen Kinderwunsch und trotzdem kann es zu einer Trennung kommen. Wenn Kinder in einer Beziehung entstanden sind, überlegt man sich das mit einer endgültigen Trennungen evtl. nochmal, aber extra deswegen zusammen zu bleiben, sorgt in den meisten Fällen auch nur für Unruhe und nicht für ein glückliches Familienleben. Manchmal bekommt man es nochmal hin und geht vielleicht zur Paartherapie o.ä. Hat man dich aber z.B. auseinander gelebt , wird eine Trennung somit leider oft nur hinausgezögert und am Ende ist man doch alleinerziehend. Vor allem für die Kinder ist es anfangs wirklich nicht leicht. Ich spreche da aus Erfahrung. Der Papa wird (in den meisten Fällen) vermisst und vielleicht bekommt man sogar das Gefühl vermittelt, die Familie kaputt gemacht zu haben. Meine Tochter gab mir damals die Schuld und ihr Verhalten war sehr grob mir gegenüber. Das machte die ganze Lebensumstellung natürlich nicht wirklich einfacher- weder für sie, noch für mich.

Weiterlesen »


Wenn mein Kind ins Krankenhaus muss…

87456 R K B by S. Hofschlaeger pixelio.de  225x300 Wenn mein Kind ins Krankenhaus muss...In diesem Jahr war es bei mir leider schon 2x mal der Fall. Anfang des Jahres hatte meine Tochter (4) eine Magen-Darm-Erkrankung, die so akut das sie ins Krankenhaus musste. Der Flüssigkeitsverlust war so heftig das sie für ein paar Tage dort bleiben musste, um nicht auszutrocknen. Für mich war es ein Schock. Wir sind davon ausgegangen das sie ein Zäpfchen oder ähnliches bekommt und dann wieder mit nach Hause darf. Da jeder Trinkversuch mit Erbrechen endete, wurde sie stationär aufgenommen. Toll finde ich, dass man die Möglichkeit bekommt als Elternteil auch dort bleiben zu können. Ich wurde gefragt, ob ich auch mit im Kinderkrankenhaus bleiben möchte oder ob ich “nur” zu Besuch komme. In meinem Leben hatte ich schon so viel mit Ärzten und Krankenhäusern zu tun, durch meine Körperbehinderung, dass ich für mich den Entschluss gefasst hatte, nicht dort zu übernachten. Für die 0-3 Jährigen finde ich es aber sinnvoll, denn je jünger die kleinen Patienten sind, desto mehr brauchen sie die Nähe und das Gefühl der Sicherheit, gerade weil so ein Krankenhaus ja auch Angst machen kann, besonders wenn man alleine ist, ohne Mama und / oder Papa.

Weiterlesen »


Umfrage: Erziehung des Kindes – wie macht man es richtig?

239315 R K by erysipel pixelio.de  200x300 Umfrage: Erziehung des Kindes   wie macht man es richtig?Was versteht ihr unter “Erziehung”?

Wie man sein Kind richtig erzieht ist meiner Meinung nach schwer in Worte zu fassen und vor allem sehr schwer umzusetzen. Auch als Mama oder Papa ist man nur ein Mensch und macht mal Fehler. Grundsätzlich kann man denke ich sagen, dass man einen guten Weg geht, wenn man Gewalt vermeidet und sich mit Worten erklärt und konsequent durchsetzt, damit Kinder die Möglichkeit bekommen zu lernen, was sie evtl. falsch gemacht haben und warum sie auch mal sauer reagieren, aber auch die schönen Sachen dürfen nicht aus den Augen verloren werden. Konsequenz in Problemsituationen ist schließlich genau so wichtig, wie Lob und Anerkennung zu bekommen. Nur so lernt ein Kind die Höhen und Tiefen dies Lebens kennen. Ich finde es nicht einfach richtig zu reagieren und stell mir oft die Frage was man denn in der Erziehung als richtig bezeichnen kann. Natürlich ist es als Mama meine Aufgabe mein Kind durch meine Erziehung zu unterstützen und zu fördern, denn wer die geistige und charakterliche Erziehung seines Kindes fördert verhilft ihm zu einem sozialen Verhalten anderen Lebewesen gegenüber und das Kind lernt die Verhaltenserwartungen der Eltern und der sozialen Umwelt kennen. Wie reagiert ihr denn in trotzigen Momenten? Die Meinungen ob man es ignorieren oder doch darauf eingehen sollte, gehen sehr auseinander. In bestimmten Situationen sollte man ruhig, gelassen und liebevoll reagieren und in anderen wiederum sich konsequent durchsetzen, damit einem die Kids nicht auf der Nase herum tanzen. Wie findet ihr da für euch das gesunde Mittelmaß?

Weiterlesen »


Endlich ein Kindergartenkind!

88548 R K B by S. Hofschlaeger pixelio.de  225x300 Endlich ein Kindergartenkind!Viele Kinder sind sehr stolz darauf ein Kindergartenkind zu werden, denn sie werden groß und auch als Mama / Papa merkt man das ein neuer Lebensabschnitt beginnt, denn so langsam muss man schon damit beginnen die lieben, kleinen etwas loszulassen. In diesem Beitrag wird es darum gehen, wie ein guter Start in den Kindergarten gelingen kann und wie ich das so erlebt habe.

Den “richtigen” Kindergarten finden:

Ich hatte mich dazu entschieden meine Tochter in einen der Kindergärten anzumelden, die sich in der Nähe von zu Hause befinden. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus den Aspekten, dass ich schneller da sein kann, wenn mal ein Notfall ist oder aber mein Kind vielleicht sogar Glück hat und dort vielleicht sogar schon Kinder kennt, vom Spielplatz oder aus der Nachbarschaft. Ich habe mir also die Kindergärten heraus gesucht, aus dem Internet, dort angerufen und ich habe zu jeder Anmeldung meine Tochter mitgenommen, damit auch sie einen Eindruck bekommen kann. Sie war zwar jedes mal sehr schüchtern, aber trotzdem konnte ich mir immer wieder selbst ein Bild davon machen ob sie sich dort wohl fühlte in dem Moment oder eher weniger. Schließlich war die Mama ja dabei um ihr die nötige Sicherheit zu geben. Empfehlungen von Freunden und Bekannten können einem als Elternteil auch bestärken, für sich und das Kind die richtige Entscheidung zu treffen. Frag also auch einfach mal im Bekanntenkreis nach den Erfahrungen und tausche dich mit ihnen aus. Schließlich möchte man ja auch ein gutes Gefühl haben, wenn das eigene Kind am Tage von anderen Menschen betreut wird und deshalb sollte man da meiner Meinung nach auch nicht so leichtfertig damit umgehen. Für das Kind wäre es evtl. etwas leichter sich auf die Kindergartenzeit einzulassen, wenn es schon mal “woanders” ohne Mama und Papa gewesen ist und es schon kennt, auch mal ohne sie zu sein.

Weiterlesen »