Schlaf Kindlein Schlaf

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Dein Vater hüt’ die Schaf,
die Mutter schüttelt’s Bäumelein,
da fällt herab ein Träumelein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Am Himmel zieh’n die Schaf’:
Die Sterne sind die Lämmerlein,
der Mond, der ist das Schäferlein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
So schenk’ ich dir ein Schaf
mit einer goldnen Schelle fein,
das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf,
und schrei nicht wie ein Schaf:
Sonst kommt des Schäfers Hündelein
und beißt mein böses Kindelein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Geh fort und hüt’ die Schaf,
geh fort, du schwarzes Hündelein,
und weck mir nicht mein Kindelein!
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Da draußen geht ein Schaf,
ein Schaf und eine bunte Kuh,
mein Kindlein, mach die Augen zu.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Bildquellenangabe: © Gerd Altmann  / pixelio.de

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