Die Gefahr aus dem Wasserhahn – so schützen Eltern Ihre Kinder

Eltern wünschen sich nur das Beste für Ihre Kinder. Aus diesem Grund stehen sie früher oder später vor der Frage, welches Wasser für ihr Kind am besten geeignet ist. Eignet sich Leitungswasser für Babys, Kleinkinder oder Schwangere? Ist es möglicherweise schädlich und sollte deshalb lieber auf Flaschenwasser oder sogar das kostenintensive als Babywasser ausgewiesene Wasser aus der Drogerie zurückgegriffen werden? Womit bereiten Eltern am besten die Nahrung für Ihr Baby zu? Und wie ist das in der Schwangerschaft? Wir klären auf!

Trinkwasser wird streng kontrolliert – unbedenklich ist es jedoch nicht

Das deutsche Trinkwasser soll in vollkommen unbedenklichem Zustand in die Haushalte geliefert werden – dafür sorgt die Trinkwasserverordnung. Eltern sollten sich darauf jedoch nicht unbedingt verlassen. Die Hintergründe:

Unser Leitungswasser wird zu etwa 70 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Dieses wird entsprechend der in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte aufbereitet und von den Versorgungsbetrieben in die Haushalte geleitet. Ausschließlich Wasser, dessen Qualität entsprechend der gesetzlichen Vorgaben sämtliche Grenzwerte einhält, wird auf den Weg zum Endverbraucher geschickt. Bis hierhin können Eltern sicher sein, dass das Wasser in keiner Form gesundheitsgefährdende Auswirkungen hat. Doch ab hier lauern Gefahren!

Die Wasserwerke haften nur bis zur Grundstücksgrenze. Sobald das Wasser die Wasseruhren passiert, liegt die Verantwortung für die Einhaltung der Werte nicht mehr in den Händen der Wasserwerke.

Ab hier haftet der Haus- oder Wohnungsbesitzer für die Qualität des Wassers. Diese Verantwortungsübergabe ist vielen Menschen gar nicht bewusst und so lauern in der hausinternen Leitungswasserinstallation die eigentlichen Gefahren für die Gesundheit der Endverbraucher.

Der Test in Privathaushalten – Jede 6. Probe schockiert durch gefährliche Grenzwertüberschreitungen

Ein renommiertes Stuttgarter Institut hat kürzlich den Nachweis dafür erbracht, dass diese Gefahr real ist. Die Experten untersuchten Leitungswasseranalysen aus 1500 Privathaushalten auf unterschiedliche, allesamt in hoher Konzentration gefährliche, Parameter – darunter beispielsweise Nickel, Blei und Kupfer.

Die Ergebnisse schockieren und sollten Trinkwassernutzer wachrütteln: Jede 6. Probe war deutlich verunreinigt. Diese Proben überschritten die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte, die in der Trinkwasserverordnung deklariert sind, teilweise in gefährlichem Maße.

Im Umkehrschluss bedeutet dieses Ergebnis, dass das streng kontrollierte und hochwertige Trinkwasser, das durch die Wasserwerke geliefert wird, nicht annähernd so sauber aus dem Hahn kommt, wie es sein sollte – auch wenn sich die meisten Bürger darauf verlassen. Weitere Informationen zu diesen Grenzüberschreitungen finden Sie hier.

Den meisten Familien, die im eigenen Haus leben, ist nicht klar, dass sie für die schlussendliche Qualität des Wassers, das aus ihren Leitungen fließt, selbst Sorge tragen. Kontrolliert wird dies von Gesetzeswegen nicht, solange das Wasser ausschließlich zum Eigengebrauch genutzt wird.

Vermieter wiederum stehen unter Umständen in der Pflicht, das Wasser, das sie ihren Mietern als Trinkwasser zur Verfügung stellen, auf absolute Unbedenklichkeit zu prüfen. Hier müssen sämtliche Werte mit den gesetzlichen Vorgaben konform gehen. (Mehr dazu hier)

Dieser Kontrollpflicht wird jedoch häufig nicht ausreichend Beachtung geschenkt, was zur Folge hat, dass wir viel häufiger Wasser zu uns nehmen, das durch giftige Stoffe belastet ist, als wir denken. Die gesundheitlichen Gefahren sind enorm – ganz besonders dann, wenn Schwangere, Babys oder Kleinkinder das Wasser nutzen.

Leitungswasser: Generell gesund kann es jedoch auch zur Gefahr für den Nachwuchs werden

Eltern fragen sich nicht zu Unrecht, wie derartige Verunreinigungen zustande kommen – wo doch das Trinkwasser, das über die Wasserversorger geliefert wird, streng kontrolliert wird.

Die Faktoren, die zu diesen Verunreinigungen führen, sind sehr unterschiedlich. Ursächlich sind häufig veraltete Rohrleitungen, die nicht ausreichend gewartet werden. Bleirohre machen es beispielsweise annähernd unmöglich, die vorgeschriebene Wasserqualität bis ins Glas zu halten. Daher werden diese längst nicht mehr verbaut, finden sich jedoch sehr oft in Altbauwohnungen und -häusern. Zudem sind Nickellegierungen der Waschbeckenarmaturen ein Problem.

Geraten Schwermetalle wie Blei oder Nickel ins Trinkwasser, bedeutet das vor allem für das noch nicht vollständig entwickelte Immunsystem von Babys und Kleinkindern eine große Gefahr. Doch auch Erwachsene können gesundheitliche Probleme bekommen. Häufig entwickeln sich langfristige Erkrankungen und Folgebeschwerden.

Neben Schwermetallen sind auch Keime, Bakterien und Erreger ein Problem, das nicht unterschätzt werden darf. Insbesondere Kinder können erhebliche gesundheitliche Probleme bekommen, wenn Legionellen oder Darmkeime durch das Trinkwasser aufgenommen werden.

Wasser filtern oder abkochen genügt nicht um Ihr Kind zu schützen

Der Irrglaube, dass das Wasser durch Abkochen vollständig bedenkenlos wird, hält sich hartnäckig. Tatsächlich gilt dies jedoch ausschließlich für mikrobiologische Verunreinigungen wie Bakterien. Diese können durch das Abkochen des Wassers abgetötet werden. Dennoch bleiben giftige Stoffe wie Blei trotz dem Abkochen erhalten! Das Problem ist demnach durch das starke Erhitzen keineswegs gelöst! Mehr dazu lesen Sie hier.

Das Filtern des Wassers ist ebenso wenig eine einhundertprozentige Lösung. Hier kommt es stark auf die Qualität des Filtersystems an, sowie auf die konsequente Hygiene bezüglich des Kartuschenwechsels.

Wirklich sicher, dass der Nachwuchs das Leitungswasser bedenkenlos trinken kann, können Eltern nur dann sein, wenn sie ihr Wasser testen lassen. So können mögliche Probleme erkannt und die Ursachen gegebenenfalls beseitigt werden.

Die gesundheitlichen Folgen für Babys können enorm sein

Vor allem für Kleinkinder und insbesondere für Säuglinge bedeuten giftige Schwermetalle im Wasser eine gesundheitliche Belastung. Da der Stoffwechsel bei Babys schneller arbeitet als bei Erwachsenen, nehmen unsere jüngsten die giftigen Stoffe wesentlich direkter auf.

Wichtig zu wissen: Auch die Aufnahme geringerer Mengen kann enorme Folgen haben, wenn sie kontinuierlich über einen längeren Zeitraum erfolgt. So kann beispielsweise eine langfristige Bleiaufnahme, auch wenn es sich nur um geringe Konzentrationen handelt, sowohl dem ungeborenen Kind als auch dem Säugling Schaden zufügen. Verminderte Intelligenzbildung wird von Experten immer deutlicher mit einer solch langfristigen Bleiaufnahme in Verbindung gebracht. Ein anderes Beispiel bieten Nitrat oder Nitrit. Diese Stoffe können eine Blausucht auslösen, da der Sauerstofftransport negativ beeinflusst wird. Natrium kann wiederum das Herz-Kreislaufsystem beeinträchtigen und nicht selten werden bei vielen Stoffen die Organfunktionen in Mitleidenschaft gezogen.

Ein Zusammenhang zwischen Erkrankung und einer Wasserverunreinigung wird nur selten von ärztlicher Seite erkannt, da die Auswirkungen sehr unterschiedlich sind. Erkrankungen werden so oftmals viel zu spät erkannt und das Kind wird dem giftigen Stoff unwissentlich weiterhin ausgesetzt. Darmbakterien werden zwar beispielsweise im Krankheitsfall schneller diagnostiziert, jedoch können diese schon in kurzer Zeit schweren Schaden anrichten.

Was können Sie als Eltern unternehmen, um Ihre Kinder zu schützen?

Um Gefahrenquellen zu erkennen und zu beseitigen, zeigt zunächst ein Wassertest mögliche Verunreinigungen. Von manchen Wasserversorgern wird hierzu eine Wasseranalyse angeboten, jedoch sind diese meist nicht annähernd ausreichend. Umfangreichere Untersuchungen erfordern in aller Regel eine größere finanzielle Investition. Auch wenn Eltern die Gesundheit Ihres Kindes wichtig ist, reißen diese Kosten ein häufig nur schwer tragbares Loch in das Portemonnaie.

Um die Gesundheit unseres Nachwuchses von Anfang an zu schützen, hat die Firma IVARIO dieses Problem erkannt und bietet speziell auf die Bedürfnisse junger Familien zugeschnittene und finanziell tragbare Wasseranalysen an. Elternratgeber und Experten empfehlen diese Trinkwasseranalysen des Hamburger Unternehmens und schätzen insbesondere die Beratung rund um Trinkwasser. Für den eigens entwickelten „Wassertest für Babys und Kleinkinder“ wird direkt am eigenen Wasserhahn eine Probe entnommen. Diese wird daraufhin eingesendet und in einem akkreditierten Labor analysiert. Damit Eltern wirklich wissen, wie es um ihr Wasser steht und wie sie eventuelle Probleme lösen können, sind sämtliche Analysewerte so aufbereitet, dass auch der Laie sie versteht. Zusätzlich unterstützen die Experten sowohl während als nach dem Test durch intensive, kostenfreie Kundenbetreuung und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, zum Beispiel der richtige Umgang mit dem Vermieter, falls das Wasser nicht den Vorschriften entspricht.

Angaben zum Foto: © Fotolia.de – Leonid & Anna Dedukh

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