
Endlich schwanger!?
Sobald du schwanger bist, produziert dein Körper ein ganz bestimmtes Hormon. Es nennt sich hCG und ist sowohl im Blut, als auch im Urin nachweisbar. Mit einem Urintest kann eine Schwangerschaft ca. 14 Tage nach der Befruchtung nachgewiesen werden. Er ist also ca. ab dem dritten Tag nach Ausbleiben der Regel sinnvoll. Wenn du mal deine Tage etwas später bekommst, ist es aber nicht gleich ein Anzeichen dafür das du schwanger bist, denn auch Krankheiten oder Stress können der Grund sein. Eine Blutuntersuchung könnte eine Schwangerschaft schon ab dem zehnten Tag nach der Befruchtung sicher nachweisen, also sogar noch vor dem Ausbleiben der Menstruation. Da dafür aber keine medizinische Notwendigkeit vorliegt, wird diese Leistung nicht von der Kasse übernommen. Den Schwangerschaftstest den du zu Hause durchführen kannst, bekommst du in der Apotheke oder Drogerie ab 7,00 €. Da auch ein befruchtetes Ei von der Gebärmutter abgestoßen werden kann, gilt eine Schwangerschaft dann als gesichert, wenn die Herzaktionen des Kindes, etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche, zu erkennen sind. Wenn dein Frühtest positiv ist, rufe am Besten deinen Frauenarzt an, dort wirst du dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nochmal einen Test machen und sollte auch dieser positiv ausfallen, wird ein Ultraschall gemacht, damit der Arzt erkennen kann, ob und seit wann die Schwangerschaft vorliegt.
Der Babybauch und die Pflege
Die Wissenschaft hat durch zahlreiche Tests bestätigt, dass selbst ein Embryo schon Gefühle zeigen kann, wie man es als Schwangere ja auch mitbekommt. Ab der 6. Schwangerschaftswoche kann ein Embryo Schmerzen empfinden, ab der 12. SSW schmecken und ab dem 5. Monat sind Geschmacksempfinden sowie die schreckhaften Reaktionen ausgeprägt. Ab der 20. SSW reagiert ein Baby sogar schon auf Licht. Auch der Tastsinn und Gleichgewichtssinn des Babys ist sehr zeitig entwickelt, denn es muss seine Lage ständig ändern, je nachdem in welcher Position sich “Mama” befindet. Drehen, zusammen zucken oder strecken und vor allem Strampeln, dass können sie gut. Dafür brauchen sie Platz und das selbstverständlich immer mehr. Der Bauch wächst und wächst. Als Schwangere genießt man die Bewegungen und achtet zum ersten mal so richtig auf sein “Bauchgefühl”. Ich fand es toll mich zwischendurch einfach mal auszuruhen, mich entspannt hinzulegen und die Spieluhr auf meinen Bauch zu legen. Einfach Zeit mit meiner Kleinen zu verbringen, auch wenn sie noch nicht in meinen Armen liegen konnte. Auch Streicheleinheiten gab es regelmäßig und ich bilde mir ein das sie es auch wirklich mitbekommen hat. Phasenweise war echt ganz schön was los und zwischendurch war es dann auch mal ein unangenehmes Gefühl für mich, gerade weil sie die Vorliebe hatte immer nur auf einer Seite zu liegen, was mir in der Leiste schwer zu schaffen machte. Meine Stimme, die Streicheleinheiten und die Spieluhr haben ihr allerdings irgendwann nicht mehr so ganz gereicht. Wenn Freunde oder der Papa dem Babybauch Aufmerksamkeit schenkten, war sofort Ruhe und wenn nur ich das war, seltener. Schwanger sein ist ein schönes Gefühl und ein Babybauch kann auch toll aussehen und damit es auch so blribt sollte man die tägliche Pflege nicht vernachlässigen. Das Eincremen ist nicht nur gut für die Haut – das schnelle Wachsen des Bauches in der Schwangerschaft strapaziert die Haut sehr, sondern sind zu dem noch zusätzliche Streicheleinheiten für Mutter und Kind.
Ernährung in der Schwangerschaft
Schwangere müssen nicht für zwei essen. Tatsächlich beträgt der energetische Mehrbedarf einer Schwangeren lediglich 255 kcal pro Tag. Die 255 kcal mehr sind nur eine Erhöhung des täglichen Energiebedarfs um knapp 11%. Worauf Schwangere achten sollten, lesen Sie in diesem Artikel.
Die Vorsorge
Während Ihrer Schwangerschaft stehen etwa 10 Vorsorge-Untersuchungen an, bei Problemen auch mehr. In den nächsten Monaten dreht sich alles um die Gesundheit von Mutter und Kind. Die Kosten für die Untersuchungen übernimmt die Krankenkasse und man bekommt einen Mutterpass. Platz für Zwei Kinder ist in einem Mutterpass. Sollten Sie Mehrlinge erwarten, bekommen Sie selbstverständlich auch dementsprechend „viele“ Mutterpässe.
Bei jeder Vorsorge-Untersuchung werden Blutdruck und Bauchumfang gemessen, Ihr Gewicht festgestellt, Urin und Blut untersucht und das Wachstum der Gebärmutter überprüft. Auch die Herztätigkeit des Ungeborenen wird kontrolliert. Bereits etwa ab der 6. Woche lässt sich das schlagende Herz auf dem Bildschirm des Ultraschall-Gerätes erkennen, aber erst einige Monate später können die Herztöne mit dem CTG (Cardiotokograph) aufgezeichnet oder mit dem Stethoskop abgehört werden.
Der Arzt möchte wissen, wann Sie das erste mal Ihre Periode hatten, ob du sie immer recht regelmäßig kam und wie lange sie jetzt schon ausgeblieben ist. Außerdem muss der Arzt wissen, ob Sie bereits Fehlgeburten oder Schwangerschaftsabbrüche hatten und ob Sie schon Mutter sind.Wenn ja, sind auch Informationen über den Verlauf dieser Schwangerschaften und Entbindungen wichtig. Im Rahmen der Schwangerschafts-Vorsorge sind drei Ultraschall-Untersuchungen vorgesehen. Sie schaden weder der werdenden Mutter, noch dem Baby. Im Gegenteil.
Nabelschnurblut
Was bringt das ganze mit dem Nabelschnurblut?

