
Erfahrungsbericht: Fehlgeburt
2 Jahre bevor meine gesunde Tochter zur Welt kam, erlebte ich das Schlimmste was sich eine Mama nur vorstellen kann. Ich habe mein Baby verloren, Die Schwangerschaft verlief eigentlich ganz normal. Übelkeit war da, auch die Vorsorgetermine verliefen normal. Mein Körper veränderte sich dementsprechend und ich bekam einen schönen Babybauch, den man sah und auf den ich sehr stolz war. Komische Gelüste waren keine Seltenheit und natürlich war die Vorfreude auf das Kind sehr groß, weil Kinder für mich eben was ganz besonderes sind – ein Geschenk des Himmels. Ich fing an zu planen… Wie soll das Kinderzimmer aussehen, was muss ich alles besorgen und an was muss ich genau denken!? Wie soll es heißen … und und und. Emotionale Schwankungen beherrschten meinen Alltag – ich war halt schwanger und auch sehr glücklich darüber. Die Vorsorgetermine waren für mich immer etwas ganz besonderes. Je ausgefüllter mein Mutterpass war, desto näher rückte die Geburt meines geliebten Babys. An einem Tag war jedoch alles anders. Ich hatte ein komisches Gefühl im Bauch. Eigentlich sollte an diesem Tag kein Ultraschall gemacht werden. Meiner Frauenärztin teilte ich mit, dass ich das Gefühl hätte etwas sei nicht in Ordnung mit dem Baby. Sie machte daraufhin ein Ultraschall, ich sah mein Kind und sie sagte die für mich schlimmsten Worte: “Es tut mir leid … das Herz schlägt nicht mehr!” Es traf mich so sehr, wie ich es nicht in Worte fassen kann.
Totgeburt und Fehlgeburt
Eine Totgeburt ist meldepflichtig. Man bekommt für sein tot geborenes Kind eine Geburtsurkunde und einen Totenschein. Ein tot geborenes Kind unterliegt in allen deutschen Bundesländern der Bestattungspflicht.
Erfahrungsbericht: Kaiserschnitt
Nach 39 langen Wochen sollte es endlich soweit sein. Endlich war ich kurz davor mein Traum in Erfüllung gehen zu lassen, Mama zu sein und meine kleine Tochter in meine Arme zu schließen. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich mich gemeinsam mit meinem Partner und den Ärzten für einen Kaiserschnitt entschieden. Einerseits war es wunderschön zu wissen wann unser Schatz geboren wird, aber andererseits bekam ich immer mehr Angst davor. Diese Vorfreude und das Angstgefühl vermischten sich auf so seltsame Weise miteinander, das ich kurz vor dem Eingriff fast einen Nervenzusammenbruch erlitt, am ganzen Körper zitterte, so sehr das mein Bett wackelte…
Kaiserschnitt
Bei der Schnittentbindung bzw. beim Kaiserschnitt wird dein Baby auf operativem Wege aus deinem Bauch geholt. Dabei wird ein Schnitt an der Bauchunterseite gemacht. Wurde diese Operation früher fast ausschließlich aus medizinisch dringenden Gründen durchgeführt, so wird der Kaiserschnitt heutzutage oft auch auf Wunsch der werdenden Mutter angewandt. Es handelt sich dann um einen so genannten Wunschkaiserschnitt. Ein sogenannter primärer Kaiserschnitt ist im Rahmen der Geburtsplanung geplant, aber das es nicht nur bei einem Wunschkaiserschnitt der Fall. Ein Kaiserschnitt wird beispielsweise dann vorher geplant, wenn eine normale Geburt aus anatomischen Gründen nicht möglich ist, wenn das Kind sich zum Beispiel in der Beckenendlage befindet oder wenn dein Baby noch zu klein ist und die Geburt zu anstrengend wäre zum Beispiel nach einem vorzeitigen Blasensprung.
Die Schmerzen
Das eine Geburt mit Schmerzen verbunden ist, macht vielen werdenden Müttern Angst. Jedoch empfindet jede Frau anders. Es gibt Mütter denen der Wehenschmerz nichts oder nur wenig ausmacht, aber auch Frauen sie den Schmerz als unerträglich empfinden. Um die Schmerzen zu lindern gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Natürliche Schmerzlinderung:
Du, als Mutter wirst ermuntert dich viel zu Bewegen. Treppen zu steigen und herumzulaufen. Durch die Bewegung wird der Druck auf der Muttermund, durch das Köpfchen, größer und die Geburt geht häufig schneller voran.
Der Geburtsverlauf
Der Geburtsverlauf wird in 3 Phasen unterteilt:
Eröffnungsperiode
Die Eröffnungsperiode beginnt mit den ersten regelmäßigen Wehen oder mit dem Platzen der Fruchtblase (bei 70% aller Frauen platz die Fruchtblase jedoch erst am Ende der Eröffnungsperiode) und endet wenn der Muttermund sich vollständig geöffnet hat.Oft geht in dieser Phase der Geburt Blut und Schleim zu Beginn ab, das ist völlig normal! Die Eröffnungsperiode dauert bei einer Erstgebärenden durchschnittlich 10-12 Stunden, bei einer Mehrgebärenden ca. 4-7 Stunden. Bitte bedenke aber das dies nur Richtwerte sind, also das es bei allem, immer zu Abweichungen kommen kann und dies nicht unbedingt Kopfzerbrechen bereiten muss.

